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Hämatologie

Hämatologie ist ein Zweig der Wissenschaft, der Blutzellen und die Organe, aus denen Blutzellen bestehen, sowie die Krankheiten dieser Organe untersucht. Die Hämatologie ist ein Teilbereich der Inneren Medizin. Knochenmark, Lymphsystem und blutbedingte Erkrankungen, einschließlich Lymphom, multiplem Myelom, akuter und chronischer Leukämie, werden im Fachgebiet der Hämatologie untersucht. Die meisten hämatologischen Erkrankungen sind Krankheiten dessen Behandlung von lebenswichtiger Bedeutung sind. Die Behandlung dieser Krankheiten erfordert eine gute Teamarbeit und Erfahrung. Die Hämatologie ist einer der Bereiche, in denen in den letzten Jahren sehr wichtige Entwicklungen erzielt wurden, die Behandlungsmöglichkeiten bei Krankheiten gestiegen sind und in denen klinische Studien am häufigsten durchgeführt wurden. Auch die Heilungsrate von hämatologischen Krebserkrankungen nimmt rapide zu. In unserer Abteilung für Hämatologie des Privaten Stadtkrankenhauses Ege werden die Diagnose und Behandlung von hämatologischen Erkrankungen in unserer voll ausgestatteten Abteilung und durch unser erfahrenes Team durchgeführt.

Allgemeine Symptome hämatologischer Erkrankungen

Allgemeine Symptome hämatologischer Erkrankungen sind Schwächegefühl, Müdigkeit, Atemnot und Gelbsucht. Blässe in der Hautfarbe, plötzlicher Gewichtsverlust, hohes Fieber und vergrößerte Lymphknoten sind ebenfalls häufige Symptome. Besonders hohes Fieber ist ein Symptom aller hämatologischen Erkrankungen. Intensive Blutungs- und Gerinnungsschwierigkeiten bei leichten Traumata, häufigen Infektionen, schneller als normaler Müdigkeit bei körperlichen Aktivitäten und bei Drüsen im Nacken, in der Achselhöhle und in der Leiste, gehören zu den Symptomen hämatologischer Erkrankungen.

Einige Krankheiten, mit denen sich die Abteilung für Hämatologie befasst;

Anämie (Blutarmut)

Das Protein, das dem Blut seine rote Farbe verleiht und für den Sauerstofftransport zu den Zellen verantwortlich ist, wird Hämoglobin genannt. Das Hämoglobin wird im Blut von roten Blutkörperchen (Erythrozyt) getragen. Wenn das Hämoglobinprotein im Blut unter den normalen Wert fällt oder die Anzahl der Erythrozyt abnimmt, spricht man von Anämie (Blutarmut). Anämie (Blutarmut) ist die Bezeichnung für die Abnahme der Hämoglobinmenge im Blut bei erwachsenen Männern unter 13 g/dl und bei Frauen unter 12 g/dl. Müdigkeit, blasse Hautfarbe, Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus, Kurzatmigkeit, Kälte und Taubheitsgefühl in Händen und Füßen, Schwindel und Kopfschmerzen sowie Reizbarkeit gehören zu den Symptomen einer Anämie.

Thalassämie (Mittelmeeranämie)

Thalassämie ist eine der erblichen Anämien und aufgrund der hohen Rate an konsanguinen Ehen in unserem Land nimmt die Häufigkeit von Thalassämie, einer genetisch vererbten Krankheit, allmählich zu. Thalassämie kann in zwei Formen auftreten, als Träger und als Krankheit. Träger sind nicht krank. Die Thalassämie wird auch als Mittelmeeranämie bezeichnet. Thalesämie weist Symptome auf wie Blässe, Schwächegefühl, Müdigkeit, Herzklopfen und Entwicklungsverzögerung bei Kindern.

Akute und chronische Leukämien

Leukämie ist eine Krebsart, die auftritt, wenn sich Blutzellen, insbesondere weiße Blutkörperchen, über dem Normalwert vermehren. Leukämie wird je nach Ausbreitung und Entwicklungseigenschaften des Tumors als akut oder chronisch eingestuft. Im Allgemeinen treten bei Kindern akute Leukämien, und bei Erwachsenen die chronische Leukämie häufiger auf. Einige Zustände, die eine Untersuchung in Bezug auf Leukämie erfordern; Blasse Hautfarbe aufgrund von Anämie, leichte Blutungen und Blutergüssen auf der Haut, häufiges wiederkehrendes Fieber, plötzlicher Gewichtsverlust und Appetitverlust, Drüsen in den Lymphbereichen, häufiges wiederkehrendes Nasenbluten, Zahnfleischschmerzen und -bluten sowie Gelenkschmerzen. Insbesondere bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren ist das Leukämierisiko hoch, daher sollten Sie unbedingt einen Spezialisten konsultieren, wenn Sie diese Symptome bei sich selbst oder Ihrem Kind beobachten.

Lymphom

Das Lymphom ist ein Krebs des Lymphsystems, welches das Keimbekämpfungsnetzwerk des Körpers bildet. Lymphom wird in zwei Hauptkategorien unterteilt: Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom. Häufige Symptome eines Lymphoms sind Vergrößerungen in den Lymphregionen, Schwächegefühl, Fieber und Nachtschweiß, Kurzatmigkeit und plötzlicher Gewichtsverlust.

Multiples Myelom

Das multiple Myelom ist eine Art von Krebs. Myelom ist eine Krebsart, die in Plasmazellen, welche einer Art weißer Blutkörperchen sind, beginnt. Knochenschmerzen, die normalerweise im Rücken und in den Rippen auftreten, Schwächegefühl, häufige Infektionen, plötzlicher Gewichtsverlust, Übelkeit und Verstopfung sind Symptome des multiplen Myeloms.

Idiopathische Thrombozytopenische Purpura (ITP)

Immunthrombozytopenie, auch als immun- oder idiopathische thrombozytopenische Purpura bekannt, ist eine seltene Blutungsstörung, die durch eine geringe Menge an Thrombozyten im Blut gekennzeichnet ist.

Gerinnungsstörungen

Der Zustand, bei dem die Blutung, länger als bei Blutungen normaler Personen andauert, oder dass ein Trauma, das bei normalen Personen zu keinen signifikanten Blutungen oder Blutergüsse führt, bei diesen Patienten schwere Blutungen oder Blutergüsse auf der Haut verursacht. Starke Blutungen in kleinen Schnitten, Zahnfleischblutungen, Nasenbluten, die grundlos beginnen und wieder schwer aufhören, sowie Blutungen im Gelenk sind Symptome von Gerinnungsstörungen.

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